Dresden – KlimaKunstAtelier

Drei Tage lang waren wir Anfang April 2016 in Dresden und besuchten das Projekt KlimaKunstAtelier geleitet von BildungsCent e.V. Es war ein Folgeprojekt von unserem Buch "Klimafieber". Was genau wir dort gemacht haben, erfahrt ihr nun.

Schon um 10 Uhr am Mittwochmorgen startete unsere Reise, immerhin hatten wir knappe sieben Stunden Zugfahrt vor uns. Ohne Komplikationen kamen wir schließlich in Dresden an und machten uns auf dem Weg zum World Trade Center Dresden. Auf dem Programm standen ein Get Together mit Abendessen und Kennenlernen. Bis abends lauschten wir Vorträgen, aßen und lernten die anderen Jugendliche und Erwachsenen kennen. Danach bezogen wir unser Zimmer und gingen schlafen, denn Donnerstag mussten wir früh aufstehen. Nach einem kräftigenden Frühstück stiegen wir um 8:30 Uhr in den Bus ein. Doch zuvor wurden wir in Gruppen eingeteilt, um uns besser kennenzulernen. Diese Gruppen würden die restlichen Tage zusammenarbeiten und ein eigenes Projekt kreieren.

Besichtigung des Braunkohletagebaus in Welzow

Braunkohletagebau in Welzow
Braunkohletagebau in Welzow

Der Bus brachte uns schließlich nach Niederlausitz zum Tagebau Welzow, wo Braunkohle abgebaut wird. Nachdem wir zur Sicherheit alle einen Helm bekamen, ging unsere Führung los. In zwei Mannschaftstransportwagen fuhren wir dann durch den Tagebau und stiegen hin und wieder mal aus, um alles hautnah zu erleben. Es war beeindruckend und beängstigend zugleich! Gute zweieinhalb Stunden durften wir uns den Tagebau angucken und bekamen gleichzeitig einige Vorträge unserer Führer zuhören.

Zu Besuch im Kunsthaus Dresden

Als die Führung zu Ende war, machten wir uns alle hungrig auf den Weg zum IBA Studierhaus, wo ein warmes Mittagessen auf uns wartete. Eine Stunde später fanden dann die Reflexion der Tagebaubesichtigung mit künstlerischen Mitteln und die Vorbereitung der Atelierarbeit statt. In den Gruppen setzten wir uns zusammen, schauten uns die geschossenen Bilder an und bearbeiteten einige Aufgaben. Zusätzlich fingen wir an, unsere Projekte zu planen, die wir Freitag im Kunsthaus Dresden kreieren würden. Zum Kunsthaus Dresden fuhren wir aber schon am Abend hin. Wir bekamen eine Führung durch die Ausstellung "Mittendrin im Kunsthaus" und wurden mit Musik, Tanz und Getränken begrüßt. So verbrachten wir den Rest des Tages und kehrten spät zurück zur Jugendherberge.

Design-Workshop und Plakatgestaltung

Am Freitag, unserem letzten Tag, ging es nach dem Frühstück direkt zu einem Design-Workshop wieder in das Kunsthaus Dresden. Wir fingen nun an, die geplanten Plakate zu gestalten. Mit viel Fleiß und Eifer konnte schließlich jede Gruppe ein einzigartiges Projekt vorzeigen. Um 14 Uhr kamen schließlich die ersten Gäste und auch die Presse erschien. Nacheinander präsentierten die Gruppen dann ihre Projekte und wir beendeten die Reise mit einer Abschlussrunde und Reflexion des Erlebten. Dabei waren wir alle einer Meinung: Diese drei Tage waren viel zu kurz gewesen!

Artikel: Alina Clebicz, Klasse 9.