Hochseilgarten

Teambuilding am Unterbacher See

Am 05.09.2017 fand für die frischgebackenen Schüler und Schülerinnen der EF kein regulärer Unterricht statt. An diesem Dienstag stand ein gemeinsamer Ausflug zum Unterbacher See nach Düsseldorf auf dem Programm, damit sich die Schüler und Schülerinnen besser kennenlernen konnten.

Nachdem alle Schüler, Schülerinnen und auch Lehrer am Querfeldein Hochseilpark eingetroffen und freundlich von dem Fachpersonal in Empfang genommen und begrüßt wurden, folgte das Einteilen in Gruppen, was zufällig geschah. Es entstanden zwei mal vier Gruppen von circa je zehn Leuten. Die ersten vier Gruppen testeten ihre Stärken beim gemeinsamen Floßbauen, während die anderen vier Gruppen den Vormittag über klettern durften.

Nach einer kurzen ersten Einweisung beim Klettern durfte gestartet werden. Bei den Teamaufgaben, die zu bewältigen waren, stellte sich schnell heraus, dass Vertrauen und Zusammenarbeit das A und O bildeten. Man musste sich zu 100% auf seinen Partner bzw. Team verlassen können. Bei diesen Aufgaben entwickelten sich relativ schnell Gespräche untereinander und jeder kam mal mit jedem in Kontakt. Sogar die Neueinsteiger von der Realschule fühlten sich sofort wohl. Sie wurden freundlich und offen aufgenommen und mit eingebunden.

"...als würde man sich schon ewig kennen"

Nach kürzester Zeit fühlte es sich so an, als würde man sich schon ewig kennen und man war sich nicht mehr fremd. Alle gewöhnten sich schnell aneinander, nahmen Rücksicht und ließen sich gut aufeinander ein, und leisteten dem ein oder anderen auch mal gute Unterstützung und Zurede, wenn es darum ging seine Grenzen und Ängste zu überwinden. Es wurde keiner gezwungen irgendetwas zu machen, wovor er Angst hat, jedoch hat jeder alles mithilfe der Gruppe und ohne Angst geschafft! Für jede Gruppe gab es 2 Teamaufgaben, die bis zum Mittag mit Bravour und viel Freude gemeistert wurden. Es folgte eine Mittagspause zum Stärken von 15 Minuten, wo eifrig die gesammelten Erfahrungen von den einzelnen Aktivitäten ausgetauscht und verglichen wurden.

Nach der Pause erhielt jeder eine neue Gruppe und die Aktivität wurde gewechselt, Für die Kletterer am Vormittag stand nun Floßbauen am Nachmittag auf dem Plan und die Floßbauer vom Vormittag wagten sich beim Klettern am Nachmittag in Schwindelerregende Höhen. Bevor es jedoch mit dem Floßbauen losgehen konnte suchte jeder seine neuen Teammitglieder für diese Aktivität und es folgten eine kurze Anweisung und weitere Tipps von dem Personal.

"Auf die Plätze, fertig bauen!!"

Dann hieß es: Auf die Plätze, fertig, bauen!! Zur Verfügung wurden 24 Seile, 4 große Plastiktonnen und jeweils 4 kurze und lange Holzbalken gestellt. Das Wechseln der Gruppen bei der Nachmittagsaktivität ermöglichte es, neue Gesichter kennenzulernen. Es herrschte eine lockere, lustige und fröhliche Atmosphäre. Es wurde zusammen gebaut, Arbeit eingeteilt, einander geholfen und auch das ein oder andere erklärt. Es wurde viel miteinander gelacht und gequatscht und man merkte gar nicht, wie schnell die Zeit verflog und die zusammen erstellten Flöße fertig waren.

Nachdem alle in die Schwimmsachen und Schwimmwesten gesprungen waren, wurden die Flöße mit vereinten Kräften zu Wasser gelassen. Nun ging es ans Testen. Dafür war ein kleines Wettrennen geplant. Die Sieger konnten den Sieg allerdings nicht lange feiern, da es direkt im Anschluss mit einem Floßbasketballspiel auf dem Wasser weiter ging. Alle spielte begeistert mit, es wurde viel gelacht, triefende Bälle und Schwämme hin und her geworfen und Leute von den Flößen geschubst, bis schließlich alle nass und erschöpft waren. Wieder an Land angekommen wartete das Abbauen der Flöße nach dem Motto: viele Hände, schnelles Ende. Alle packten fleißig mit an und so waren die ganzen Flöße nach weniger als 10 Minuten komplett abgebaut und das Material ordentlich verstaut.

"...müde, aber glücklich"

Nachdem alle trocken und umgezogen waren, versammelte sich die ganze Jahrgangsstufe am Treffpunkt für das Schlusswort von dem Personal und den Lehrern. Um 16 Uhr stapften dann alle zusammen müde, aber glücklich Richtung Ausgang. Dieser Tag hat nicht nur dazu beigetragen, dass die Schüler und Schülerinnen sich besser kennengelernt haben, sondern auch, dass zusammen gearbeitet wurde, das Vertrauen untereinander gestärkt und neue Freundschaften geknüpft wurden, gelernt wurde aufeinander Rücksicht zu nehmen, Verantwortung zu tragen und auf jeden individuell einzugehen, Fehler zu erlauben, Verständnis dafür aufzuweisen und auch welche zu machen, denn aus Fehlern lernt man.

Was die Schüler und Schülerinnen nach diesem Tag mit nach Hause nehmen, ist nicht nur, dass es ein schöner Tag mit den Mitschülern, Mitschülerinnen und Lehrern war, sondern auch, dass sie in der Schule und ihrem weiterem Berufsleben mit aufgebrachter Disziplin, erwiesenem Vertrauen, Zusammenarbeit, Verständnis, Ehrgeiz und Kommunikation viel erreichen und alles was sie sich vornehmen meistern können!

Text: Emilia Kaiser, Jahrgangsstufe EF
Foto: Herr Müller (aus Ermangelung eines aktuellen Fotos haben wir ein Bild des letzten Jahres benutzt)