Videokonferenz

Schwertstraßen-„Debaters“ als UN-Delegierte auf digitaler Model United Nations Konferenz

Dreizehn Schülerinnen und Schüler des Projektkurses Debating unserer Schule haben an einer dreitägigen vom französischen Lycée International de Ferney-Voltaire organisierten Model United Nations Konferenz (FerMUN) teilgenommen. Dies ist bereits das sechste Mal, dass unsere Schule an der FerMUN Konferenz partizipiert. Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie fand die FerMUN Konferenz nicht wie in der Vergangenheit in Genf statt, sondern erfolgte online über das Programm „Zoom“.

Hunderte Delegierte aus der ganzen Welt

Auf der Konferenz schlüpften die Schwertstraßen-Schülerinnen und -Schüler und hunderte weitere Jugendliche in die Rolle von Diplomaten und debattierten in verschiedenen UN-Ausschüssen sowie anderen internationalen Organisationen über Probleme der internationalen Politik und suchten nach möglichen Lösungen.

Die Schwerstraßen-Schüler vertraten auf der Konferenz die Interessen folgender Staaten: Finnland, Indonesien, Kamerun, Kolumbien, Mali, Norwegen, Südkorea, die USA und Vietnam. Sie debattierten dabei in ihrem jeweiligen UN-Ausschuss und präsentierten und verteidigten die zuvor von ihnen im Rahmen des Projektkurses erstellten Resolutionsvorschläge mit großem Engagement. Die Debatten fanden in englischer Sprache statt.

In den Ausschüssen und im Rahmen der Eröffnungszeremonie richteten verschiedene Experten, u.a. der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Dr. Tedros, das Wort an die jungen Delegierten und standen ihnen z.T. auch for themenbezogenen Fragen zur Verfügung.

Das Ergebnis der mehrtägigen Debatten waren äußerst kreative und ideenreiche aber zugleich realistische Resolutionen mit Lösungen für jene Probleme mit denen sich die jungen Diplomaten in ihren jeweiligen Ausschüsse konfrontiert sahen.

Unsere Schüler und ihre „committees“

In den Ausschüssen konnten unsere Schülerinnen und Schüler die zuvor von ihnen erarbeiteten Resolutionsvorschläge einbringen, Unterstützer finden, sich gegen Kritiker argumentativ zur Wehr setzen und Kompromisse ausarbeiten.

Sena Acer (Finnland), Nils Bublitz (Südkorea), Kerim Elmas (Kolumbien), Taha Kaya (Kamerun), Clara Langenscheidt (Mali), Xenia Piskur-Panko (Indonesien) und Caroline Rieke (Norwegen) vertraten in der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Positionen ihrer jeweiligen Länder und beschäftigen sich einerseits mit der Frage wie die Welt sich besser auf zukünftige Pandemien vorbereiten kann und wie in Zeiten einer globalen Pandemie mit gezielte Falschinformationen umgegangen werden sollte.

Ferdinand Burmeister, Alma Uhlich (beide Indonesien), Aylin Dönmez, Nefeli Groß (beide USA), Tom Harnau und Laurin Lichtenthäler (beide Vietnam) vertraten im UN-Sicherheitsrat die Interessen ihrer zugeteilten Länder und beschäftigten sich mit der Frage wie durch internationale Kooperation gegen die Aktivität von Terrorgruppen im Internet vorgegangen und wie eine bessere Gesundheitsversorgung der Weltbevölkerung erreicht werden kann.

Schwertstraßen-Diplomaten debattieren auf weiterer digitaler MUN-Konferenz

Die dreizehn Schülerinnen und Schüler des Projektkurs Debating haben an einer weiteren zweitägigen Model United Nations Konferenz teilgenommen, die vom Nelly-Sachs-Gymnasium in Neuss organisiert wurde und an der ca. 120 Jugendliche aus Deutschland, den Niederlanden und einigen anderen Ländern teilnahmen.

Auf der Konferenz schlüpften unsere Schülerinnen und Schüler erneut in die Rolle von MUN-Diplomaten und diskutieren auf Englisch über eine Vielzahl politisch relevanter Fragen und Herausforderungen, wie z.B.

  • Wie können Impfstoffe Menschen weltweit zugänglich gemacht werden?
  • Wie können zukünftige Pandemien verhindert werden?
  • Wie kann die Weltwirtschaft nach der durch die Pandemie ausgelösten Rezession wiederbelebt werden?
  • Wie kann sicherer Tourismus gewährleistet werden?
  • Wie können die Digitalisierung im Bildungsbereich sinnvoll vorangetrieben werden?

In verschiedenen Ausschüssen vertraten sie die Interessen ihrer jeweiligen Länder, wobei unsere Schülerinnen und Schüler folgende Länder in folgenden Ausschüssen vertraten:

  • Sena Acer: WHO (Frankreich)
  • Aylin Dönmez: UNICEF (Türkei)
  • Alma Uhlich: Economic and Financial Committee (Niederlande)
  • Tom Harnau: WHO (Brasilien)
  • Laurin Lichtenthaeler: WHO (Nordkorea)
  • Clara Langenscheidt: Economic and Financial Committee (Dänemark)
  • Kerim Elmas: WHO (Nigeria)
  • Taha Kaya: WHO (Saudi Arabien)
  • Nils Bergmann: UNICEF (Ruanda)
  • Caroline Rieke: Economic and Financial Committee (Norwegen)
  • Xenia Piskur-Panko: Economic and Financial Committee (Ägypten)
  • Ferdinand Burmeister: Economic and Financial Committee (Finnland)
  • Nefeli Groß: WHO (Russland)

Artikel: Herr Höhn