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Kursfahrt der Zehntklässler nach Chalon-sur-Saône

Obwohl ursprünglich ein Schüleraustausch der 10. Jahrgangsstufe geplant gewesen war, war auch die Kursfahrt unter der Leitung von Frau Beckmann und Herrn Krey für die Freiwilligen, die sich angemeldet hatten, ein voller Erfolg.

Anreise und Ankunft am Montag

Am Montag, den 9. März, ging es los, und nachdem wir uns um 8 Uhr alle vor der Schule getroffen hatten, das Gepäck in den Bus geräumt worden war und sich alle verabschiedet hatten, startete die etwa neuneinhalb-stündige Fahrt ca. eine halbe Stunde später. Während einige der Uhrzeit geschuldet noch recht verschlafen waren, konnten es andere nicht abwarten, die französische Partnerstadt zu erreichen, weshalb die Fahrt mit unserem sehr freundlichen Busfahrer Rolf schnell vorüberging.

Nach einem Check-in in den jeweiligen Hotelzimmern der Dreier- bzw. Zweiergruppen wurde das erste Mal die Innenstadt besichtigt, nämlich für ein gemeinsames Abendessen in einer Pizzeria. Nach der gelungenen Ankunft, die glücklicherweise reibungslos verlaufen war, gingen alle zurück in ihre Zimmer, um am nächsten Tag, wo wir die französische Partnerschule besichtigen wollten, ausgeschlafen zu sein.

Dienstag: Besuch der französischen Partnerschule

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Der erste ganze Tag in Chalon-sur-Saône begann mit einem leckeren, französischen Frühstück im Hotel, organisiert von den großzügigen Mitarbeitern aus der Küche. Wenig später ging es – wieder mit unserem Reisebus – an die Schule, wo wir von der Deutschlehrerin und der Direktorin in Empfang genommen wurden. Von den äußerlichen Unterschieden der Schule, die uns direkt ins Auge fielen, abgesehen, ist auch einiges am französischen Schulsystem anders als bei uns, haben wir schnell erfahren, als uns dieses im CDI der Schule erklärt wurde.

Nach der ersten Stunde Deutschunterricht, wo wir die Möglichkeit hatten, die französischen Schüler besser kennenzulernen, und einer kurzen Schultour mit ebendiesen haben wir in eingeteilten Gruppen verschiedene Unterrichte besucht, wie zum Beispiel Spanisch, Mathe oder Kunst.

Mittagessen in der Kantine wurde uns auch angeboten, wo wir uns zu den Schülern setzen konnten, die wir ja bereits in den Klassen kennengelernt hatten. Nach einer letzten Stunde Deutsch mit einer jüngeren Klasse und einem Gruppenbild wurden wir mit dem Bus zurück in die Innenstadt gefahren, wo wir mit den Franzosen und Französinnen eine deutsche bzw. französische Tour von der hübschen Innenstadt in Chalon bekommen haben.

Die Orte, die uns bereits dort im Vorbeigehen aufgefallen waren, konnten wir anschließend mit gemischten Gruppen nochmal besichtigen, bevor es für die französischen Schüler*innen zurück zur Schule ging, dort geht der Unterricht nämlich einiges länger, als wir es gewohnt sind. Vor sowie nach dem Abendessen, das wir uns in Kleingruppen in der Stadt selber aussuchen konnten, hatten wir noch etwas Freizeit, entweder um den Ort besser kennenzulernen, oder aber auch um sich im Hotel nach dem langen Tag auszuruhen.

Mittwoch: Ausflug nach Beaune – Senf und Stadtgeschichte

Nach einem ereignisreichen ersten Tag sind wir am Mittwoch in den zweiten gestartet, der wie vorher mit einem Frühstück begann, wo unter anderem typische Crêpes, kleine Croissants oder Baguette angeboten wurden. Etwas später als am Tag zuvor hat Rolf uns nach Beaune gefahren, einer kleinen Stadt in der Nähe, wo wir in einer Moutarderie, also dort, wo der typische französische Senf hergestellt wird, viel über das Produkt von einer deutschsprechenden Mitarbeiterin erfahren durften.

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Ein weiterer Programmpunkt in dem Gebäude war, selbst Senf herzustellen und diesen in verschiedenen Sorten zu probieren, weshalb diese Aktivität vermutlich auch die liebste von manchen war. Anschließend haben wir die Stadt besichtigt, indem wir, wieder in kleineren Gruppen, einen Rundgang entlang der Stadtmauer gemacht haben. In der kleinen, aber sehr schönen Stadt durften wir in unserer Mittagspause selbstständig rumlaufen und haben uns danach wieder in der großen Gruppe getroffen, um in ein ehemaliges, als Museum umfunktioniertes Hospiz zu gehen.

Mithilfe eines Audioguides durften wir selbstständig unser Tempo bestimmen und haben so die interessante Geschichte des Gebäudes bzw. der Gebäude erfahren, bevor es zurück nach Chalon ging. Abends durften wir uns erneut unsere Restaurants selbst aussuchen, und dank der großen Auswahl in der Innenstadt war von Ramen über McDonalds bis hin zu Pizza und Pasta alles dabei.

Donnerstag: Dijon – Stadtrallye und Museumsbesuch

Plötzlich hatten wir schon den dritten Tag erreicht und obwohl einige gerne noch länger geblieben wären, freuten wir uns trotzdem auf das Programm, denn nach dem Frühstück ging es nach Dijon, eine Stadt, die für ihren Senf bekannt ist und seit unserem Ausflug für uns ebenfalls für die große Einkaufsstraße und die schönen Gassen, die wir bei unserer Stadtrallye unter der Leitung von Herrn Krey sehen konnten.

In kleinen Gruppen sollten wir einige der Wahrzeichen der Stadt ausfindig machen, was manchmal besser geklappt hat und manchmal weniger, nichtsdestotrotz sehr viel Spaß gemacht hat. Nachdem alle sich wieder beim Treffpunkt versammelt hatten, durften wir nun unsere Freizeit in der Stadt genießen, bloß unter der Voraussetzung, eines der zahlreichen Museen zu besuchen und dort ein paar kreative Aufgaben zu erfüllen, beispielsweise eine Statue oder ein Gemälde nachzustellen. Dies stellte aber kein Problem dar, denn weil wir für die meisten der Museen keinen Eintritt bezahlen mussten, war die Auswahl sehr groß.

Letzter Abend: Gemeinsames Crêpes-Essen

Um den Rest des Tages in Chalon nochmal ausnutzen zu können, ging es gegen 15 Uhr wieder zurück und wir hatten Zeit, schon mal mit dem Packen anzufangen oder uns auszuruhen, bevor wir uns abends gemeinsam im Frühstücksraum getroffen haben. Für den letzten Abend hatten sich Frau Beckmann und Herr Krey überlegt, als Gruppe Crêpes zu essen, die wir nach der gemeinsamen Vorbereitung des herzhaften und süßen Belags selbstständig zubereiten konnten. Auf diese Weise hatten wir die Möglichkeit, gemeinsam den letzten Abend zu verbringen, da am nächsten Morgen ja bereits die Abreise anstand.

Abreise und Fazit

Die meisten waren noch relativ müde, als wir am Freitag, den 13., nach dem Frühstück den Bus beladen und uns auf den Heimweg gemacht haben, doch die Kursfahrt nach Chalon-sur-Saône wird uns noch einige Zeit sehr positiv im Gedächtnis bleiben, dafür haben die großartige Leitung bzw. Planung von Herrn Krey und Frau Beckmann sowie die Zuverlässigkeit und Flexibilität von unserem Busfahrer Rolf gesorgt. Dafür möchten die Französischkurse der 10. Jahrgangsstufe sich ganz herzlich bedanken und empfehlen diese Erfahrung definitiv an weitere Jahrgänge weiter!

Artikel: Emilia Schäfer